Die Atomindustrie verdient gutes Geld mit abgeschriebenen (Atom)-Kraft-Werken.
Was die etablierten Energiegroßkonzerne für regenerative Energien tun, ist bloßes Alibi - es wird zuwenig getan oder Unsinniges, z.B. Großwasserkraftwerke, Investition in Windenergieparks auf hoher See oder Solarparks in der Wüste Afrikas. Beides sichert einzig und allein die Monopolstellung der Energiewirtschaft. Dass die Sicherheit auf der Strecke bleibt - die vielen Störfälle in Atomkraftwerken, bei denen eine Meldung durch die Betreiber unterbleibt, beweisen es. Und grob fahrlässig erscheint die Nachricht in den Medien "es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung".
Regenerative Energien führen zu steigenden Kosten
Die Energielobby versucht die regenerativen Energien mit Hinweis auf steigende Kosten z.B. für den Aufbau von Leitungsnetzen in ein schlechtes Licht zu rücken - ein durchsichtiges Manöver. Die großen Energieversorger haben in einem Maße beim Ausbau der Leitungsnetze in den vergangenen Jahren geschlampt. Das Umknicken einer Reihe von Strommasten im Münsterland im Jahre 2005 ist dafür das beste Beispiel.
Die Vorrangeinleitung für regenerativ erzeugten Strom ist u.E. auch nur Alibi. Wegen zeitweiser Überproduktion wird z.B. Strom verschenkt.
Die Strombörse Leipzig, so hat es den Eindruck dient den großen Versorgern dafür, die eigenen, überhöhten Preise auf der Basis der an der Börse gebildeten Preise - frei von Manipulationen? - zu rechtfertigen.
Die Macht der Energiewirtschaft wird verfestigt.
Für die größenwahnsinnigen Projekte der großen vier Energiekonzerne (RWE, Eon, EnBw und Vattenfahl) sind Leitungen, quer über den Globus notwendig, die - in der Hand der Energiekonzerne zu keinem Zeitpunkt dazu führen werden, dass kostenlose Energie aus der Sonne auch kostenlos für den Kunden wird. Im Gegenteil: die Energiekonzerne werden sich - wie bisher - ungegeniert bereichern.
Daß manche Politiker sich in ihrer aktiven Zeit für die Belange der Energiewirtschaft eingesetzt haben und anschließend mit gut bezahlten Jobs quasi belohnt werden, ist kein offenes Geheimnis, sondern banale Realität. Der ehemalige Kanzler Gerhard Schröder scheint dafür das beste Beispiel, es ist aber bei fast allen Parteien der Fall.